TrIQ-Workshopangebot ab März 2011:
„Trans– und Intergeschlechtlichkeit in der beruflichen Praxis“
Warum ist das Trainingsangebot zu Trans- und Intergeschlechtlichkeit
wichtig für die berufliche Praxis?
Trans*Menschen (Transgender-Personen/Transsexuelle) verändern oder wechseln auf verschiedene Weisen das ihnen bei der Geburt zugewiesene Geschlecht.
Inter*Menschen (Intersexuelle/Hermaphroditen/Zwitter) werden mit körperlichen Merkmalen geboren, die als geschlechtlich uneindeutig gelten. In einer Gesellschaft, die prinzipiell
nur Frauen und Männer kennt und klar voneinander unterscheidet, sind alle anderen
Geschlechter strukturell diskriminiert. Menschen, die nicht den gängigen Geschlechtervorstellungen entsprechen, werden zudem oft direkt diskriminiert
und angegriffen. Es gilt, den Schutz des Grundgesetzes (GG) und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) für Trans* und Inter* Personen wirksam anzuwenden.
Berufliche und gesellschaftliche Teilhabe
Es erfordert Mut, das eigene Trans* oder Inter* Sein entgegen gesellschaftlicher Geschlechternormen und Stigmatisierungen an sich selbst wertzuschätzen
und im sozialen Umfeld zu zeigen. Doch nach einem Inter* oder Trans* Coming-Out
fangen die Probleme oft erst richtig an: am Arbeitsplatz mit Vorgesetzten oder
Kolleg_innen, als Klient_in oder in der Familie. Außenstehende reagieren aufgrund
der Tabuisierung und Stigmatisierung oft mit Überforderung oder Ablehnung.
Im beruflichen Kontakt ist ein situativ angemessenes und professionelles Verhalten entscheidend. Wir bieten dafür Informationen und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, die
sich an den Arbeitsrealitäten der Trainings Teilnehmenden orientieren.
Mehr Infos zum Workshop und die Termine gibt’s hier als PDF-Datei